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Gesundheit

Urlauber, die auf Hygiene und Hautpflege achten, sollten, außer ein paar harmlosen Darmproblemen, gesund bleiben. Nachfolgend ein paar Gesundheitshinweise:

Essen und Trinken

Es kann in Brasilien sehr heiß werden und wenn du nicht genug trinkst, besteht das Risiko der Dehydration. Dieses Risiko steigt mit zunehmender Höhe. Im Allgemeinen ist das Leitungswasser für den menschlichen Konsum ungeeignet. Mineralwasser wird fast überall verkauft. Wenn du Getränke bestellst, solltest du sie versiegelt und ohne Eis bestellen, da diese meist aus Leitungswasser hergestellt werden und Bakterien enthalten. In kleinen Cafés kannst du besser keinen Salat oder Obst essen, dass schon zubereitet ist. Wähle gut besuchte Restaurants. Je mehr Menschen dort essen, desto größer ist die Zirkulation der schon zubereiteten Produkte. Brasilianer legen sehr viel Wert auf das Image des Restaurants, also wo viele Leute essen gehen wird das Essen auch lecker sein.

Sonnenbrand und Hitze

Sonnenbrand sorgt regelmäßig für Gesundheitsprobleme. Es ist viel leichter, einen Sonnenbrand oder Hitzeschlag zu bekommen, als man denkt. Du solltest die Sonne während der Mittagszeit vermeiden, immer eine Kopfbedeckung (oder einen Schirm nutzen) und eine gute Sonnenbrille tragen, wenn du wanderst oder Rad fährst. Außerdem solltest du Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen, bevor du rausgehst. Bei hohen Temperaturen steigt der Bedarf des Körpers für Wasser und Salz stark an. Sorge dafür, dass du ausreichend trinkst. Lass es in den heißen Stunden des Tages langsam angehen. Behandle kleine Kratzer, Wunden oder Insektenstiche immer mit einer antiseptischen Crème, bevor sie sich entzünden.

Durchfall

Durchfall ist nach Sonnenbrand das häufigste Gesundheitsproblem der Touristen. Reisende werden häufig auf ihrer Reise für ein paar Tage getroffen. In den meisten Fällen ist dies ein völlig harmloses Phänomen, das durch die Nahrungsumstellung, die Hitze oder harmlose Bakterien auftritt. Meist weiß sich der Körper selbst zu helfen. Das größte Risiko ist Dehydration. Das Resultat sind Apathie und Schwäche. Um dem vorzusorgen, kann man eine Lösung aus Wasser und ORS (Oral Rehydration Solution) trinken. Man bekommt sie in den meisten Apotheken und sie enthalten alle Mineralien und Zucker, die man bei Durchfall verliert. Anstatt den ORS kann man auch Kohlensäure-freie Erfrischungsgetränke und sehr salzige Brühe zu sich nehmen. Für viele Menschen hat Coca Cola in den ersten Phasen des Durchfalls einen günstigen verstopfenden Effekt. Wenn der Durchfall von hohem Fieber und/oder blutigem Stuhl begleitet wird, sollte man einen Arzt aufsuchen. Wenn der Durchfall ohne die obengenannten Symptome mehr als ein paar Tage auftritt oder du reisen musst, kannst du Imodium (oder Diacure) einnehmen. Dies ist ein starkes Medikament, das Darmbewegungen für ein paar Stunden verhindert.

Reiseapotheke

Eine gute Reiseapotheke enthält: Pflaster, Verbände, Watte, eine Schere, ein Thermometer, Jod, Schmerzmittel, Malariatabletten, Oral Rehydration Solution-Beutel, Imodium, Sonnencreme, Ohrenstöpsel, Pinzetten, Antimückenzeug und eine Antijuckcreme- oder Lotion.

Medikamente

Bitte deine Apotheke, dir einen medizinischen Pass auszustellen. Dieser enthält die Namen der Substanzen und die genaue Zusammenstellung der Medikamente, die du einnimmst. Bewahre diesen Pass und die Medikamente in deinem Handgepäck auf. Wenn du eine chronische Krankheit hat, fragst du am besten deinen Hausarzt für eine schriftliche Beschreibung der Krankheit und deren Behandlung (auf Englisch). Genauso solltest du eine Erklärung deines Doktors haben, wenn du mit Nadeln reist.

Wenn du regelmäßig verschriebene Medikamente einnimmst, packst du am besten den doppelten Vorrat deiner Reisedauer mit und bewahre ihn an zwei unterschiedlichen Orten auf. So hast du immer Ersatz.

Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut) und Typhus empfohlen.

Ein paar extra Tipps für einen angenehmen Aufenthalt

Gib deinem Körper und Geist Zeit, um sich an die neue Zeitzone und das Land zu gewöhnen. Vermeide Stress: plane nicht zu viel auf einmal. Zumindest am ersten Tag solltest du es ruhig angehen lassen. Es hilft, früh aufzustehen. Im heißen Klima sind die Temperaturen morgens oft am angenehmsten. Außerdem sind die Menschen in den Ländern, die du besuchst, das frühe Aufstehen gewohnt. Du hast mehr von deiner Reise, wenn du dich ihrem Rhythmus anpasst. Wenn du gut ausgeruht bist, wirst es dir leichter fallen, dich auf die neue Umgebung einzulassen und wirst du die Energie haben, viel zu unternehmen. 

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