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Kultur in China

Die kulturellen Unterschiede zwischen Chinesen und Europäern sind so groß, dass du ein dickes Buch darüber schreiben könntest. Nachfolgend haben wir ein paar Punkte zusammengestellt, die dir im täglichen Umgang weiterhelfen werden.

‘Wir müssen nicht: ‘Meiyou' war das erste chinesische Wort, dass Reisende Anfang der 80er Jahre lernten als das Land seine Grenzen für Individualreisende öffnete. Es bedeutet “Wir müssen nicht”. Man hörte es damals ständig, beim Fragen nach Zug- oder Bustickets, Hotelzimmern etc. Häufig waren diese ausverkauft oder nicht verfügbar. Dieses verwirrende und unkooperative Verhalten hat seine Wurzeln im Kommunismus. In der kommunistischen Wirtschaft hatten die Chinesen kein persönliches, finanzielles Interesse daran, ihre Kunden zu bedienen. Warum sich anstrengen? Innerhalb der chinesischen Gesellschaft gab es allerlei Engpässe, die nur durch ‚Vitamin B‘ zu beheben waren. Die Chinesen nennen dies ‘die Hintertür benutzen’. Services und Güter werden häufig auf inoffizielle Weise geliefert. Du hast dann das Recht auf einen Service als Gegenleistung. ‘Meiyou’ ist immer ‘meiyou’ geblieben. Chinesen werden nicht als erstes die Verantwortung für Fehler übernehmen. Dies wird als Gesichtsverlust angesehen, was eines der schlimmsten Dinge ist, das einem in einer sozialen Situation passieren kann.

Feilschen: Langsam, aber sicher hat die Geldgier 'meiyou' abgelöst. Heutzutage versorgen dich die Chinesen gerne mit allem, was du dir wünschst, und das überteuert. Sie haben keine Skrupel, viel zu viel Geld zu verlangen. Für uns fühlt sich das oft wie Betrug an. Für sie ist es wahrscheinlich ganz normal, da sie gerne an deinem Reichtum teilhaben möchten. Pass in Geschäften und auf Märkten auf, wo es keine festen Preise gibt. Du kannst in Souvenirshops in China, Tibet und Nepal feilschen. Wenn du an Straßenständen isst, solltest du immer vorher einen Preis ausmachen.

Etikette: Sei Dir der tiefsitzenden chinesischen Idee bewusst, dass China und Chinesen die Norm sind und der Rest der Welt davon abweicht. Die meisten Chinesen sind freundlich und Fremden gegenüber neugierig. Bestenfalls sehen sie uns als ‘anders’ an, meist allerdings als ‘Barbaren’. Die benachbarten Völker lernten von den Chinesen, nicht andersrum. In der modernen Welt ist dieses Denken nicht mehr angemessen, aber immer noch weitestgehend vorhanden. Nach westlicher Etikette sind ein paar lokale Bräuche einfach nur ekelhaft: Das chinesische Essverhalten beinhaltet lautes Schlürfen und rülpsen. Nach einer Mahlzeit sehen der Tisch und die Umgebung wie ein Schlachtfeld aus. Auch das Klappern und Spucken, dem sich die Chinesen so gerne widmen, sind für uns schwer zu ertragen. Es gibt auch lautes Schnäuzen, Schnauben und Rotzen. Am besten übersieht man all dies mit heiterer Gelassenheit.

Kleidung: In China gibt es keine strengen Kleiderregeln und es ist möglich, kurze Hosen und Tops zu tragen. Es ist witzig zu sehen, wie chinesische Männer in Unterhemden und hochgerollten Hosen (bis übers Knie) durch die Gegend laufen, wenn es warm ist. Im Allgemeinen kleiden sich die Menschen etwas weniger freizügig als wir es gewohnt sind. Es ist respektvoll, sich dem anzupassen, auch wenn die Chinesen dies von uns ‚abartigen’ westlichen Menschen nicht erwarten.

Zeitvertreib: Die Chinesen, die 6 Tage in der Woche arbeiten, haben im Vergleich zu Europäern wenig Freizeit. Auf dem Land treffen sich die Menschen auf einen Plausch oder gucken zusammen fern. In den Städten schauen die Menschen TV oder gehen auf die Straße oder in den Parks spazieren. Wenn du Lust hast, kannst du diesen Sitten folgen. Ins Kino gehen ist ein Erlebnis. China hat über 140.000 Kinos. Normalerweise ist es dort ziemlich laut: die Menschen fühlen lauthals mit und geben einen laufenden Kommentar ab. Die Filme sind meist auf Chinesisch und enden gegen 21h. In den größeren Städten kannst du ein Café, eine Bar oder eine Diskothek besuchen. In Xi’an gibt es allerlei kleine Märkte, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. In Beijing kannst du eine Vorstellung der berühmten Peking- Oper besuchen. In diesen Opern werden Gesang, Tanz, Akrobatik und gesprochener Text kombiniert. Die traditionellen Themen der Peking- Oper stammen aus der Geschichte und Mythologie und handeln meist vom Kampf zwischen Gut und Böse. Während der Kulturrevolution war die Oper verboten und danach hat sie verschiedene Änderungen erfahren. Die Themen sind jetzt entweder neu oder traditionell. Die Akrobatik ist die beliebteste Form des Entertainments in China und das seit mehr als 2200 Jahren. 


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