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Sicherheit

Wenn du auf Hygiene, Insektenschutzmittel und Hautpflege achtest, wirst du wahrscheinlich gesund bleiben. Vielleicht wirst du ein paar harmlose Darmprobleme haben.

Essen und Trinken

Es kann in Ecuador sehr heiß werden und wenn du nicht genug trinkst, besteht das Risiko der Dehydration. Dieses Risiko steigt mit zunehmender Höhe. Im Allgemeinen ist das Leitungswasser für den menschlichen Konsum ungeeignet. Mineralwasser wird fast überall verkauft. Wenn du Getränke bestellst, solltest du sie ohne Eis bestellen, da diese meist aus Leitungswasser hergestellt werden und Bakterien enthalten. In kleinen Cafés kannst du besser keinen Salat oder Obst essen, dass schon zubereitet ist. Wähle gut besuchte Restaurants. Je mehr Menschen dort essen, desto größer ist die Zirkulation der schon zubereiteten Produkte. Wasche deine Hände, bevor du isst und schneide deine Fingernägel regelmäßig.  

Sonnenbrand und Hitze

Sonnenbrand sorgt regelmäßig für Gesundheitsprobleme. Es ist viel leichter, einen Sonnenbrand oder Hitzeschlag zu bekommen als man denkt. Du solltest die Sonne während der Mittagszeit vermeiden, immer eine Kopfbedeckung (oder einen Schirm nutzen) und eine gute Sonnenbrille tragen, wenn du wanderst oder Rad fährst. Außerdem solltest du Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen, bevor du rausgehst. Bei hohen Temperaturen steigt der Bedarf des Körpers für Wasser und Salz stark an. Sorge dafür, dass du ausreichend trinkst. Lass es in den heißen Stunden des Tages langsam angehen. Behandle kleine Kratzer, Wunden oder Insektenstiche immer mit einer antiseptischen Crème, bevor sie sich entzünden.

Durchfall

Durchfall ist nach Sonnenbrand das häufigste Gesundheitsproblem. Reisende werden häufig auf ihrer Reise für ein paar Tage getroffen. In den meisten Fällen ist dies ein völlig harmloses Phänomen, das durch die Nahrungsumstellung,  die Hitze oder harmlose Bakterien auftritt. Meist weiß sich der Körper selbst zu helfen. Das größte Risiko ist Dehydration, vor allem bei Kindern. Dies tritt auf, wenn der Körper mehr Flüssigkeit, Salze und Zucker ausscheidet als zugeführt werden. Das Resultat sind Apathie und Schwäche. Um dem vorzusorgen, kann man eine Lösung aus Wasser und ORS (Oral Rehydration Solution) trinken. Man bekommt sie in den meisten Apotheken und sie enthalten alle Mineralien und Zucker, die man bei Durchfall verliert. Anstatt den ORS kann man auch Kohlensäuren- freie Erfrischungsgetränke und sehr salzige Brühe zu sich nehmen. Für viele Menschen hat Coca Cola in den ersten Phasen des Durchfalls einen günstigen verstopfenden Effekt. Wenn der Durchfall von hohem Fieber und/oder blutigem Stuhl begleitet wird, sollte man einen Arzt aufsuchen. Wenn der Durchfall ohne die obengenannten Symptome mehr als ein paar Tage auftritt oder du reisen musst, kannst du Imodium (oder Diacure) einnehmen. Dies ist ein starkes Medikament, das Darmbewegungen für ein paar Stunden verhindert.

Insektenstiche: Moskitos sind kein großes Ärgernis in Ecuador. Sie kommen an manchen Orten vor. Du kannst dann Citronella oder andere Anti- Insekten- Mittel nutzen, aber erwarte keine Wunder von ihnen.

Ärzte, Apotheken und Medizin

Solltest du einen Arzt aufsuchen müssen, kannst du in deinem Gasthaus oder Hotel nach Rat fragen. Alternativ kann dir auch der Reiseführer weiterhelfen.

Bitte deine Apotheke, dir einen medizinischen Pass auszustellen. Dieser enthält die Namen der Substanzen und die genaue Zusammenstellung der Medikamente, die du einnimmst. Bewahre diesen Pass und die Medikamente in deinem Handgepäck auf. Wenn du eine chronische Krankheit hat, fragst du am besten deinen Hausarzt für eine schriftliche Beschreibung der Krankheit und deren Behandlung (auf Englisch). Genauso solltest du eine Erklärung deines Doktors haben, wenn du mit Nadeln reist.

Wenn du regelmäßig verschriebene Medikamente einnimmst, packst du am besten den doppelten Vorrat deiner Reisedauer mit und bewahre ihn an zwei unterschiedlichen Orten auf. So hast du immer Ersatz.

Eine gute Erste Hilfe- Ausrüstung enthält: Pflaster, Verbände, Watte, eine Schere, ein Thermometer, Jod, Schmerzmittel, Malariatabletten, Oral Rehydration Solution-Beutel, Imodium, Sonnencreme, Ohrenstöpsel, Pinzetten, Antimückenzeug und eine Antijuckcreme- oder Lotion.

Höhenkrankheit

Ungefähr jeder Zweite spürt die Höhenkrankheit in verschiedenen Formen. Es ist die Reaktion des Körpers auf die Abnahme des Sauerstoffs in der Luft bei zunehmender Höhe. Das größte und besorgniserregendste Problem ist die mögliche Ansammlung von Flüssigkeit im Gehirn und/oder den Lungen. Du musst dir der Symptome bewusst sein und dich und deine Mitreisenden ständig auf diese überprüfen. Bevor wir dir eine Liste der Symptome geben, wollen wir dich darauf hinweisen, dass das Bekommen der Höhenkrankheit in keinster Weise mit deiner körperlichen Fitness oder deiner Wandererfahrung zu tun hat. Auch erfahrene Bergwanderer können die Höhenkrankheit zum ersten Mal bekommen und das unabhängig von der Anzahl der vorausgegangenen Expeditionen.
Es gibt eine ganze Reihe von Symptomen, die mit der Höhenkrankheit zusammenhängen. Die französische „Mountaineering Association“ nutzt ein Punktesystem, um den Ernst der Symptome einzuschätzen. 
- Symptome, die einen Punkt bekommen: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel
- Symptome, die zwei Punkte bekommen: Erbrechen, Kopfschmerzen, die sich nicht mit Aspirin behandeln lassen 
- Symptome, die drei Punkte bekommen: extreme Müdigkeit/ Erschöpfung, Atemlosigkeit, Engegefühl in der Brust ohne vorherige körperliche Anstrengung, wenig oder keine Urinausscheidung 
Wenn alle Symptome, die du hast, drei Punkte nicht überschreiten, darfst du langsam weitere Höhenmeter zurücklegen. Bei 4 bis 6 Punkten solltest du aufpassen und mit einem weiteren Aufstieg warten, bis deine Symptome abgeklungen sind. Über 6 Punkten solltest du sofort niedriger gelegenes Gelände aufsuchen Eine Person mit diesen heftigen Symptomen sollte nicht auf großer Höhe verbleiben und dort sicher nicht schlafen. Schaum vor dem Mund, blaue Lippen und/oder Zunge, die Unfähigkeit, sich flach hinzulegen und jede Stufe von Bewusstseinsverlust sind Zeichen von sehr ernster Höhenkrankheit. Jemand mit diesen Symptomen muss sofort in niedrigere Gebiete gebracht werden. Es gibt verschiedene Medikamente mit dem aktiven Wirkstoff Acetazolamide. Während dieser Reise erreichen wir eine Höhe von max. 4200 Metern. Dies ist keine Höhe, bei der man große Schwierigkeiten erwartet, aber man sollte trotzdem aufmerksam sein. Die meisten Reisenden werden Schwierigkeiten haben, wenn sie sich körperlich anstrengen. Bei einer Höhe von 4000 Metern kann schon das Treppensteigen eine schwierige Sache sein. Am besten macht man langsam und trinkt ab und zu mal eine Tasse Coca –Tee.

Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Ein paar extra Tipps für einen angenehmen Aufenthalt

Erlaube deinem Körper und Geist Zeit, um sich an die neue Zeitzone und das Land zu gewöhnen. Vermeide Stress: plane nicht zu viel auf einmal. Zumindest am ersten Tag solltest du es ruhig angehen lassen. Es ist eine gute Angewohnheit, früh aufzustehen. Im heißen Klima sind die Temperaturen morgens oft am angenehmsten. Außerdem sind die Menschen in den Ländern, die du besuchst, gewöhnt um früh aufzustehen. Du hast mehr von deiner Reise, wenn du dich ihrem Rhythmus anpasst. Wenn du gut ausgeruht bist, wirst es dir leichter fallen, dich auf die neue Umgebung einzulassen und wirst du die Energie haben, viel zu unternehmen.

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