Bevölkerung

95% der jordanischen Bevölkerung sind arabisch. Mehr als die Hälfte sind Flüchtlinge aus Palästina, die während der Kriege zwischen 1948 und 1967 nach Jordanien gekommen sind. Sie bekamen automatisch die Staatsbürgerschaft (wie in jedem arabischen Staat) und die Mehrheit dieser Flüchtlinge ist gut in die jordanische Kultur integriert.  Im Allgemeinen sind die Palästinenser gut ausgebildet und halten hohe Positionen in Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft. Nach dem Golfkrieg wuchs die Bevölkerung Jordaniens um weitere 400.000 Personen an, da Menschen aus Kuwait und anderen Golfstaaten hier Zuflucht suchten.

Die Beduinen in Jordanien zählen ein paar Hunderttausend, aber nur wenige führen noch ein komplett nomadisches Leben. Ein paar wenige halten die Tradition in Ehren. Sie zelten für mehrere Monate, wenn sie einen geeigneten Weideplatz für ihre Schafe, Ziegen und Dromedare gefunden haben. Wenn das Futter für die Tiere fast aufgebraucht ist, gehen sie wieder auf Wanderung. Du kannst ihre schwarzen Ziegenfell- Zelte im Osten und Süden Jordaniens sehen. Manchmal stehen sie allein, manchmal in Gruppen von 3 oder 4. Diese Zelte besitzen meist getrennte Bereiche für Männer und Frauen. Der Bereich der Männer dient auch Gemeinschaftsraum, in dem Gäste empfangen werden. Die Besitztümer und der Proviant der Familie werden im Bereich der Frauen aufbewahrt. Fremden ist der Zutritt dort verboten. Frauen kümmern sich um den Haushalt, holen Wasser, backen Brot und stellen Kleidung her. Die Männer sorgen für Essen und die Sicherheit. Die Kinder sind meist mit dem Vieh unterwegs. Viele Beduinen kleiden sich noch immer traditionell und die Männer tragen Waffen. Viele Frauen schmücken sich mit Gesichtstattoos. Das Dromedar, für Jahrhunderte Freund und Gefährte der Beduinen, wird mittlerweile durch Land Rovers und Pick- Up Trucks ersetzt. Die Beduinen sind für ihre extreme Gastfreundschaft bekannt. Heutzutage haben viele von ihnen Wurzeln geschlagen. Dies ist seit den 1950ern von der jordanischen Regierung durch den Bau von Dörfern mit Steinhäusern, Schulen und Gesundsheitszentren gefördert worden. Die Jordanier sind gut ausgebildet, 97% der Kinder besuchen die Grundschule und es gibt 9 staatliche Universitäten. 

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