Trinkgeld

In Europa ist Trinkgeld in den meisten Fällen ein Zeichen von Wertschätzung für einen guten Service. In Madagaskar ist es mehr als das: Menschen, die Leute, die in der Tourismus- Branche arbeiten, bessern damit ihr sehr niedriges Gehalt auf. Diese Menschen sind meist ungelernt oder haben nur geringe Qualifikationen. Arbeit in der Tourismus- Branche ist oft nur saisonal und dementsprechend wird das Gehalt auch nur dann gezahlt. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass eine ganze Familie von diesem Gehalt abhängig ist. Das Trinkgeld landet normalerweise direkt in den Händen der Menschen, die es am meisten brauchen und die ganze Familie profitiert davon.

Betteln kommt in Madagaskar nur in den großen Städten Antananarivo, Antsirabe und Fianarantsoa vor. Du denkst vielleicht, dass dein Geld den Bettlern dabei hilft, ihre Probleme zu lösen, aber in der Realität werden sie von solchen Spenden nur abhängig.  

Vielleicht wirst du von Kindern angesprochen, die nach Stiften oder ‘manga taka‘ (Geschenken) fragen. Gehe nicht darauf ein, denn es kann Beziehungen stören und für Probleme zwischen Touristen und Einheimischen sorgen.  Das kurze Gefühl der Freude eines Kindes sollte die negativen Langzeit- Effekte nicht überwiegen. Wenn du wirklich helfen möchtest, solltest du an eine bekannte Organisation spenden oder ein lokales Projekt unterstützen.

Der Fahrer erwartet ein Trinkgeld für die Zeit der Reise, wenn er seinen Job gut gemacht hat. Für den Reiseführer und den Fahrer sind ein Betrag von €1 pro Gast und Tag angemessen.
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