Festivals in Mexiko

Mexiko genießt hohes Ansehen für seine bunten Feierlichkeiten und Festivals. Fast jeden Monat gibt es einen Nationalfeiertag oder eine Fiesta und jede Stadt feiert den Namenstag ihres Schutzheiligen. Einige der bunteren Festivals sind:   

Festival - Los dias de los muertos (Tag(e) der Toten), 1.-2. November:
Mexikos berühmtestes Fest zum Gedenken der Toten ist eine lebendige, persönliche und berührende Feier. Es ist eine Zeit, in der die Lebenden an die verstorbenen Vorfahren erinnern und in der die Toten die Möglichkeit haben, das Zuhause und die Familien zu besuchen, die sie verlassen haben. Die Feier ist an manchen Orten spektakulär, mit Straßenumzügen, Straßenfesten, dem Verteilen von Geschenken und viel Essen und Trinken. Die Intensität der mexikanischen Einstellung gegenüber dem Tod kann verwirrend und überwältigend sein für jemanden, der sie nicht kennt.

Die Ursprünge dieses Festivals liegen in der mythologischen Welt Mexikos von vor der Ankunft der Spanier. In dieser Zeit war den Seelen der Verstorbenen ein ganzer Monat gewidmet und es wurde im Juli/August gefeiert, aber mit der Ankunft der katholischen Siedler wanderten die Feierlichkeiten zu den katholischen Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November.

In den meisten Gegenden des modernen Mexiko gibt es sogar zwei Tage der Toten: Dia de los Angelitos, der am 1. November gefeiert wird und den Seelen verstorbener Kinder gewidmet ist und Dia de Los Muertos am 2. November, an dem die Seelen von verstorbenen Erwachsenen gefeiert werden. Die Feierlichkeiten fallen manchmal mit Halloween am 31. Oktober zusammen. So wie für Weihnachte oder Halloween in anderen Teilen der Welt, beginnen die Vorbereitungen für den Dias de Los Muertos schon Wochen im Voraus. Geschäfte sind überladen mit dekorativen Papierschädeln, morbiden Laternen, Plastikskeleten und Süßigkeiten. Das Essen wird ausschließlich zu Hause gekocht und es werden besondere Gedenkaltare errichtet. Essen und Trinken spielen eine wichtige Rolle in den Feierlichkeiten. In manchen Gegenden machen ganze Familien ein riesiges Picknick auf dem lokalen Friedhof. Sie hinterlassen auch Essen auf den Gräbern, neben Bildern der Verstorbenen und Copal (eine Art Weihrauch). Einige Leute nehmen Radios mit auf den Friedhof und es gibt mittlerweile die Tradition der familienfreundlichen Karaoke auf dem Friedhof. Kinder sind in diese Feierlichkeit komplett eingebunden. Für sie ist es eine Art Weihnachten, sie bekommen allerlei (gruselige) Süßigkeiten, von Marzipansarg und Schoko- Skeletten bis hin zu Spielzeug-Schädeln und tanzenden Skelett-Marionetten. Der Dia de los Angelitos ist eine traurige Angelegenheit. Lieblingspielzeug und andere Erinnerungsstücke an die Kinder liegen auf den Altaren. Die Geister der jungen Toten werden eingeladen, sich dem Fest anzuschließen. Oft gibt es einen zusätzlichen Stuhl am Tisch. Der zweite Tag, der Dia de Los Muertos, ist der wichtigste Tag des Festes. In vielen Orten wird er auf Straßen und Plätzen mit Straßenfesten- und Umzügen in bunten Farben, mit fröhlicher Musik und Tanz gefeiert. Abends gibt es manchmal einen Kerzenumzug. In anderen Städten wie San Cristobal de las Casas wird der Tag gediegener gefeiert. Einen Großteil des Tages verbringt man auf dem Friedhof und abends gibt es eine gemeinschaftliche Mahlzeit, bei dem das "Brot der Toten” (pan de los muertos) gegessen wird. Oft enthält das Brot einen kleinen Knochen oder etwas anderes des Verstorbenen und wer dies findet, kann sich glücklich schätzen, denn es wird als Zeichen von Glück und Wohlstand angesehen.

 

Festival - Virgin de Guadalupe, 12. Dezember 12
Unsere ‘Jungfrau von Guadalupe ist ein Festival, das der einheimischen, indianischen Bevölkerung wichtig ist und jährlich am 12. Dezember als "Nuestra Señora de Guadalupe'' gefeiert wird. Einige unserer Reisenden sind zu dieser Zeit in San Cristobal de las Casas und diese Feier ist Teil des Reiseplans.

Viele Pilger kommen für das Festival der Jungfrau von Guadeloupe in die Stadt. Sie laufen eine Gruppenstaffel mit einer Fackel. Auf dem großen Markt mit Snacks und Drinks herrscht eine tolle Atmosphäre. Pilger versammeln sich in den Kirchen. Manchmal gibt es eine Prozession, bei der jemand als Jungfrau oder einfach als Engel verkleidet ist. Alles hat eine ganz einige, besondere Atmosphäre.

Ein Maya-Indianer ist im Allgemeinen sehr religiös. Magische religiöse Bräuche bestimmen sein Leben. Er fühlt sich abhängig von übernatürlichen Kräften und versucht, die Götter mit Opfergaben und Gebeten zu besänftigen. Die Indianer fühlen eine große Verbindung mit der Natur. Aus diesem Grund hat jeder ein Schutztier (nahual) und die meisten ihrer Zeremonien und Rituale finden auf einem heiligen Hügel oder Berg statt. Es gibt eine Fusion von traditionellen, einheimischen Bräuchen mit dem Katholizismus, den die Spanier von Europa mitbrachten. Diese Kombination der religiösen Bräuche nennt sich Synkretismus. Bei den Prozessionen zu den wichtigen Feiertagen tragen die katholischen Heiligen z.B. die indianische Tracht und werde darin umhergetragen.


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