Essen und Getränke in Nicaragua

Essen: Die nicaraguanische Küche ist einfach und unkompliziert. Sie nutzt ähnliche Zutaten wie die mexikanische Küche: Bohnen, Reis, Käse, Bananen und Tortillas, aber ohne die Gewürze und die Vielfalt.  Vegetarier haben hier keine Probleme, vor allem in ländlichen Gegenden, in denen Fleisch sowieso ein Luxusprodukt ist. Am besten sagst du nicht, dass du Vegetarier bist, da dieses Wort oft zu Verwirrung und Fragen führt. Sage einfach, dass du nicht gerne Fleisch isst und versuchst, Geld zu sparen.
Pollo (Hühnchen) ist in Nicaragua sehr beliebt und wird auf verschiedenste Weise gegessen (frittiert, in Suppe, paniert, gegrillt). Bekannte nicaraguanische Gerichte sind die leckeren nacatamales (Klöße aus Mais, gefüllt mit Fleisch, Gemüse und Reis, der in Bananenblättern gekocht wurde), gallo pinto, Indio Viejo (Rinderhackfleisch, Maismehl und Gemüse), cuajada (weißer Bauernkäse), vigorón (Schwein mit Yuka und Kohlsalat, serviert auf einem Bananenblatt). Snacks wie tostones (dicke, frittierte grüne Platane), tajadas (knusprige dünne Grüne-  Bananen- Chips), Maduro (reife, süße Platane) und tortilla con queso (tortilla mit Käse) sind auch sehr zu empfehlen. An der Küste kann man sehr gut Fisch essen. In dieser Gegend wird Essen anders zubereitet als im Rest des Landes. Reis und gewürzte Gerichte werden oft in Kokosmilch anstatt mit Wasser gekocht.

Restaurants: Die günstigste Art in Nicaragua zu essen ist im ‘comedor‘ oder ‚cafetín‘. Sie sind meist einfach zu finden und du kannst direkt daneben parken. Sie servieren ein festes Menü (comida corriente) wie z.B.  gallo pinto, Weißkrautsalat, weißen Käse und eine Auswahl an gebratenem Ei, Fleisch und manchmal Fisch. Eine andere günstige Variante sind Fritanga- Restaurants, die echt selbstgekochtes nicaraguanisches Essen anbieten. Etwas elegantere Restaurants bieten eine ähnliche Vielfalt an Gerichten mit Fleisch, Fisch, Salaten und Gemüsen an.

Trinken: Das Nationalgetränk und auch Stolz des Landes ist der Flor de Caña, oder Rum. Der 7 Jahre alte Gran Reserva ist das Beste vom Besten. Andere Varianten wie der Ron extra lite sind billiger, schmecken aber sehr gut. ‚Nicas‘ trinken Rum normalerweise mit Cola, Eis und Limettensaft. Außer Rum gibt es noch viel Bier. Die bekanntesten Marken sind Tona, Victoria, Brava und die teureren ‚premiums‘. Weinliebhaber werden im Supermarkt fündig, wo es eine kleine Auswahl an Weinen gibt (relativ teuer). Außer mit den normalen soft drinks (Coca Cola, Fanta, Rojita) kannst du deinen Durst auch mit herrlichen Refrescos (frische Säfte) oder batidos (eine Art Milchshake) löschen. Leitungswasser sollte man nicht trinken, aber Wasser in Flaschen ist ok. Dies ist überall zu finden.

Obst: Die Verfügbarkeit von saisonalen Früchten: Orangen, Bananen und Ananas sind die beliebtesten Früchte. Es gibt allerdings auch exotischere Früchte, u.a. Chirimoy, Carambola, Granadilla (eine Art Granatapfel), Guave, Guayaba, Cas (eine Passionsfrucht) und Papaya. Die ‚Jugos naturales’ oder Säfte, die daraus hergestellt werden, sind einfach nur lecker. 


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