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Gesundheit

Südasien ist eine Region, in der Krankheiten weiter verbreitet sind als in Europa. Die Situation ist vergleichbar mit der in Europa vor dem 2. Weltkrieg. Alle gefährlichen Krankheiten, die in Nepal vorkommen, treffen fast ausschließlich die Armen. Bei einer rechtzeitigen Behandlung können sie fast immer geheilt werden, vorausgesetzt, man kann sich eine solche leisten. Wenn du auf Hygiene, Insektenschutzmittel und Hautpflege achtest, wirst du wahrscheinlich gesund bleiben. Vielleicht wirst du ein paar harmlose Darmprobleme haben.

Essen und Hygiene

Darmprobleme treten in Sri Lanka häufiger auf als in Westeuropa. Essen kann eine Hauptquelle von Kontamination. Reisende in diesen Ländern sollten Fleisch und Hühnchen nur in guten Restaurants essen und sich ansonsten vegetarisch ernähren. Esse in guten Restaurants. Sollte es dich in billige Restaurants ziehen, suche dir die gut besuchten aus. Dort wird viel Essen in kurzer Zeit serviert und es darum meist frisch. Mit frittierten vegetarischen Snacks kann man selten etwas falsch machen, obwohl die Qualität des Öls nach häufigen Gebrauch abnehmen kann und die Snacks dann schwer im Magen liegen. In teuren Restaurants solltest du allem Essen trauen können, auch Fleisch, Eis und Salaten. Wenn du dir nicht sicher bist, isst du es lieber nicht. In einfachen Restaurants solltest du besser keinen Salat zu dir nehmen. Dasselbe gilt für Obstsalate und Fruchtsäfte. Wenn du die Früchte selbst aufschneidest, ist es ok. Wasche deine Hände oft und checke das Besteck auf Sauberkeit. Halte deine Fingernägel kurz.

Sonnenschein und Hitze

Sonnenbrand sorgt regelmäßig für Gesundheitsprobleme. Es ist viel leichter, einen Sonnenbrand oder Hitzeschlag zu bekommen als man denkt. Du solltest die Sonne während der Mittagszeit vermeiden, immer eine Kopfbedeckung tragen (oder einen Schirm nutzen) und eine gute Sonnenbrille tragen, wenn du wanderst oder Rad fährst. Außerdem solltest du Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen, bevor du rausgehst. Diese kannst du am besten von zuhause mitnehmen, da die Auswahl größer ist und die Preise niedriger sind. Bei hohen Temperaturen steigt der Bedarf des Körpers für Wasser und Salz stark an. Sorge dafür, dass du ausreichend trinkst. Lass es in den heißen Stunden des Tages langsam angehen. Behandle kleine Kratzer, Wunden oder Insektenstiche immer mit einer antiseptischen Crème, bevor sie sich entzünden.

Insekten

Moskitos sind nach kurz nach Sonnenuntergang und kurz vor Sonnenaufgang am aktivsten. Sorge für diese Zeitspannen und die ganze Nacht vor. Bedecke deine Haut mit Kleidung und benutze Insektenspray. Außerdem kannst du von der Hotelrezeption oder dem Restaurant  ‚mosquito coils“ bekommen. Diese grünen Spiralen kannst du unter deinem Tisch oder Stuhl abbrennen, während du isst. Elektrische Coils sind besser für geschlossene Räume. Du kannst dir auch überlegen, ein Moskitonetz mittzubringen.

Tiere

Streichle keine Tiere. Tollwut und Krätze kommen in Indien häufig vor. Wenn du gebissen wurdest, solltest du sofort einen Doktor aufsuchen. Im Falle eines Affen- oder Hundebisses, solltest du sofort nach Hause fliegen und dich dort in medizinische Hände begeben. Tollwut, die nicht in einer frühen Phase behandelt wird, verläuft immer tödlich! Bisse von Schlangen und Skorpionen sind selten und normalerweise nicht tödlich. Du solltest allerdings nicht mit offenen Schuhen durch hohes Gras und andere Vegetation laufen. Halte deine Reisetaschen geschlossen, vor allem bei Nacht. Bevor du morgens deine Schuhe anziehst, solltest du unbedingt checken, dass sie unbewohnt sind.

Durchfall

Die meisten Probleme sind Darmbeschwerden. Durchfall ist eine natürliche Abwehrreaktion des Darmes, um schnell alles Schädliche oder irritierende loszuwerden.  In den meisten Fällen ist dies ein völlig harmloses Phänomen, das durch die Nahrungsumstellung,  die Hitze oder harmlose Bakterien auftritt. Meist weiß sich der Körper selbst zu helfen. Das größte Risiko ist Dehydration, vor allem bei Kindern. Dies tritt auf, wenn der Körper mehr Flüssigkeit, Salze und Zucker ausscheidet als zugeführt werden. Das Resultat sind Apathie und Schwäche, ein trockener Mund und Lippen sowie niedrige Urinproduktion.  Du kannst dich selbst auf fortgeschrittene Dehydration testen in dem du zwischen Daumen und Zeigefinger ein Stück Haut von deinem Handrücken zusammendrückst und loslässt. Wenn sich die Haut nicht sofort von selbst glättet, bist du dehydriert. Bei älteren Personen funktioniert dieser Test nicht so gut. Schwere Dehydration führt zu Verwirrtheit. Trinke viel Wasser, Softdrinks und Suppe, um Dehydration zu vermeiden. Bei Dehydration kann man eine Lösung aus Wasser und ORS (Oral Rehydration Solution) trinken. Man bekommt sie in den meisten Apotheken und sie enthalten alle Mineralien und Zucker, die man bei Durchfall verliert. Anstatt den ORS kann man auch Kohlensäuren- freie Erfrischungsgetränke und sehr salzige Brühe zu sich nehmen. Für viele Menschen hat Coca Cola in den ersten Phasen des Durchfalls einen günstigen verstopfenden Effekt. Wenn der Durchfall von hohem Fieber, Erbrechen und/oder blutigem Stuhl begleitet wird, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen. Es ist wahrscheinlich, dass du an Dysenterie leidest (durch Bakterien verursacht), wo gegen du Medizin brauchst. Wenn der Durchfall ohne die obengenannten Symptome mehr als ein paar Tage auftritt oder du reisen musst, kannst du Imodium (oder Diacure) einnehmen. Dies ist ein starkes Medikament, das Darmbewegungen für ein paar Stunden verhindert. Diese dürfen allerdings nicht eigenommen werden, wenn du außer Durchfall auch andere, obengenannte Symptome und damit möglicherweise Dysenterie hast.

Hitzepickel

‚Hitzepickel“ sind eine Entzündung der Poren, die durch übermäßiges Schwitzen entsteht. Sie ist normal und ungefährlich, aber sehr nervig. Die Haut wird rot und an manchen Stellen irritiert. Stellen, an denen Haut auf Haut trifft, sind besonders empfindlich. Die Symptome nehmen nach einer kalten Dusche (ohne Seife) an. Am besten ein paar Mal am Tag kalt duschen und sich danach gut abtrocknen. Talkum- Puder auf den betroffenen Stellen kann auch helfen. Wenn es heiß und schwül ist, schläfst du besser nicht unter der Decke, sondern nur in einem Baumwoll- T-Shirt. Wenn es dich sehr stört, empfiehlt es sich, für ein paar Nächte ein Zimmer mit Klimaanlage zu buchen.

Ärzte, Apotheken und Medikamente

Ärzte und Apotheker sind normalerweise gut ausgebildet und vertrauenswürdig. Die medizinische Infrastruktur und Kliniken sind eher von schlechter Qualität. Man kann alle Medikamente ohne Rezept kaufen. Wenn du Medikamente kaufst, solltest du auf das Datum auf der Packung achten.  Eine gute Erste Hilfe- Ausrüstung enthält: Pflaster, Verbände, Watte, eine Schere, ein Thermometer, Jod, Schmerzmittel, Malariatabletten, Oral Rehydration Solution-Beutel, Imodium, Sonnencreme, Ohrenstöpsel, Pinzetten, Antimückenzeug und eine Antijuckcreme- oder Lotion. Wenn du regelmäßig verschriebene Medikamente einnimmst, solltest du eine genaue Beschreibung der Medizin auf Englisch dabei haben (keine Markennamen, nur die Inhaltstoffe, Zusammensetzung und Dosierung). Nimm den doppelten Vorrat deiner Reisedauer mit und bewahre ihn an zwei unterschiedlichen Orten auf. So hast du immer einen Ersatz.

Im Falle einer Verletzung brauchst du eine elastische Bandage und ‚Tigerbalm“.

Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut) und Typhus empfohlen.

Ein paar extra Tipps für einen angenehmen Aufenthalt

Erlaube deinem Körper und Geist, um sich an die neue Zeitzone und das Land zu gewöhnen. Vermeide Stress: plane nicht zu viel auf einmal. Zumindest am ersten Tag solltest du es ruhig angehen lassen. Es ist eine gute Angewohnheit, früh aufzustehen. Im heißen Klima sind die Temperaturen morgens oft am angenehmsten. Außerdem sind die Menschen in den Ländern, die du besuchst, gewöhnt um früh aufzustehen. Du hast mehr von deiner Reise, wenn du dich ihrem Rhythmus anpasst. Wenn du gut ausgeruht bist, wirst es dir leichter fallen, dich auf die neue Umgebung einzulassen und wirst du die Energie haben, viel zu unternehmen.

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