Kultur in Suedafrika

Versuche vor deiner Abreise etwas über das Leben vor Ort zu lesen. So wirst du nicht zu überrascht sein von den primitiven Umständen, in denen manche Menschen hier leben. Es wird dir außerdem dabei helfen, deine Reise besser zu genießen.

Umgangsformen

Im Allgemeinen hat Südafrika hier europäische Standards. Wenn du jedoch ein wirklich offenes Gespräch über ernste Themen wie Mugabe und Aids haben möchtest, solltest du dir bewusst sein über Rassenempfindlichkeiten, die durch die weiße Minderheitsherrschaft entstanden sind. Sei nicht überrascht, wenn Menschen eine harte oder ablehnende Haltung gegenüber Menschen anderer Hautfarbe annehmen. Hab die vielen schmerzvollen Ereignisse im Hinterkopf; schließlich ist noch nicht viel Zeit vergangen, seit sich in Südafrika die Machtverhältnisse verschoben haben (1994) oder Namibia unabhängig wurde (1990). 
Dies gilt im ganzen Land bis hoch zu Etosha. Natürlich gibt es enorme kulturelle Unterschiede zwischen Europäern und den verschiedenen Stämmen in der Gegend. Dies sollte allerdings nicht zu Missverständnissen führen. Einige schwarze Stämme senken ihren Kopf, wenn sie mit älteren Personen sprechen. Dies kann sich anfühlen wie das Vermeiden von Blickkontakt, ist aber ein Zeichen von Respekt!

Bettelei

In den großen Städten wirst du sicherlich von Bettlern angesprochen. Sie fragen dich nach Geld, Seife oder Stiften, manchmal auch nach Süßigkeiten. Manche Bettler nennen sofort die Summe, die sie von dir wollen. Dein Geld löst ihre Probleme leider nicht. Es wird wahrscheinlich eher dazu führen, dass sie noch abhängiger werden von dieser Aktivität.

Bei Shoestring gilt die Regel, dass man Kindern nie Geld gibt; wenn überhaupt etwas, dann Obst oder etwas zu essen. Wenn Kinder durch Bettelei Geld nach Hause bringen, werden ihre Eltern sie nicht zur Schule schicken, sondern zum Betteln. Es ist ok, älteren Menschen oder Invaliden etwas zu geben. Die wahre Geschichte jedes Bettlers kann sehr unterschiedlich sein. Ein oder zwei müssen wirklich um ihr Essen betteln, aber die meisten zahlen mit dieser Aktivität ihren Platz in einem Haus. Leider nimmt die Zahl der Drogen- und Alkoholabhängigen zu. Am besten spendet man einer bekannten Hilfsorganisation.

Geschenke

Auf manchen Reisen kannst du eine Schule oder eine andere Institution besuchen. In diesem Fall sind Kreide, Hefte und Stifte ein willkommenes Geschenk. Unterwegs wirst du immer Menschen treffen, die etwas von dir wollen. Auch in Afrika gilt das Prinzip ‘um etwas zu bekommen, gibst du etwas’. Wenn jemand etwas für dich tut (deine Kleidung wäscht oder für ein Foto posiert), kannst du ihm/ihr etwas geben (z.B. einen Stift oder ein T-Shirt, wenn nicht Geld). Auch Souvenirs kannst du gegen Kleidung tauschen. Sei dir allerdings bewusst, dass man mit einem T- Shirt kein Essen kaufen kann.

Kaufen und Feilschen

Mögliche Souvenirs sind Sisalkörbe, Schmuck und Utensilien, die von den verschiedenen Stämmen hergestellt werden, Holzschnitzereien, Flaschenkürbisse, und Batik. Oder vielleicht ein Paar Sandalen aus altem Autoreifen? In Afrika ist es normal, um einen besseren Preis zu feilschen. Normalerweise ist Feilschen eine fröhliche und lebendige Aktivität. Der Verkäufer startet mit einem Preis, der 3 bis 5x so hoch ist wie der Endpreis. Überlege dir im Voraus, wieviel du ausgeben möchtest. So bekommst du, mit viel Theater, einen guten Preis. Hör auf, bevor die Verhandlungen grimmig werden. Der Verkäufer ist vielleicht nicht in derselben Verhandlungsposition wie du. Viel Glück!

Im Allgemeinen

Denke immer daran, dass du in einem Land mit anderen Konventionen zu Gast bist. Nicht die Konventionen hier sind komisch; DU bist anders! 

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