Wähle Art der Reise
Alle Reisen
GruppenreisenGruppenreisen
SinglereisenSinglereisen
Tailor-Made HolidaysTailor-Made Holidays
ALLE REISEN
Gruppenreisen GRUPPENREISEN
Singlereisen SINGLEREISEN
Tailor-Made Holidays TAILOR-MADE HOLIDAYS

Suche nach Datum

Flexibles Reisedatum

Suche nach Monat

Mein gewähltes Reisedatum {{getDatePlaceholder()}} /

Bevölkerung

Etwas mehr als 65 Millionen Menschen leben in Thailand. Das Land ist ziemlich gut entwickelt mit Großstädten und einer guten Infrastruktur. Die Hauptstadt Bangkok ist mit Abstand die größte Stadt des Landes mit über 10 Millionen Einwohnern. Es ist die einzige Stadt in Thailand mit einer Millionenbevölkerung. Chiang Mai ist die zweitgrößte Stadt mit 155,000 Einwohnern. Ungefähr 75% der thailändischen Bevölkerung bestehen aus ethnischen Thai, 11% haben chinesische Wurzeln und die übrigen 14% entfallen auf verschiedene Minderheiten (z.B. Malaysier). 
Im Norden und Westen leben verschiedene Bergstämme. Von allen ethnischen Gruppen in Thailand sind diese am wenigsten akzeptiert und integriert. Jeder Stamm hat seine eigene Sprache, Bräuche, Kleidung und seinen eigenen Glauben. Die meisten Stämme leben semi-nomadisch. Sie kamen u.a. aus Tibet, Myanmar und China und haben sich in den letzten 200 Jahren in Thailand angesiedelt.  Andere Gruppen leben schon viel länger in Thailand. Die Bergstämme im Norden sind eine interessante und populäre Touristenattraktion.

 

Thai Bergstämme

Die Karen (auch Yang oder Kariang genannt) stammen ursprünglich aus Myanmar und sind die größte Minderheit mit 322,000 Mitgliedern. Religionen unter den Karen sind unter anderem der Buddhismus, das Christentum und der Animismus. Es gibt vier verschiedene Gruppen: die Weißen Karen, die Pwo Karen, die Schwarzen Karen (Pa-O) und die Roten Karen. Die Namen verraten die dominante Farbe ihrer traditionellen Tracht. Sie sind versierte Silberschmiede und ihre Webereien und Stickereien sind von wunderbarer Qualität. Sie nutzen die sogenannte Ikat-Technik, bei der der Faden vor dem Weben gefärbt wird. Die Farben werden ausschließlich aus Naturstoffen hergestellt und sind ein wohlbehütetes Geheimnis der einzelnen Dörfer.

 

Auch die Yao (oder Mien) können mit Silber und Stickereien zaubern. Die Frauen tragen schwarze Jacken und Hosen mit eleganter Handarbeit und roten Fell-ähnlichen Kragen. Auf dem Kopf tragen sie blaue oder schwarze Turbane. Während Feierlichkeiten tragen die Yao Silberschmuck. Ihre Dörfer liegen meist in der Nähe von Bergquellen auf der Höhe von 1000 und 1200 Metern. Die Häuser werden aus Bambus gebaut und die Dächer reichen fast bis auf den Boden. Der Boden bleibt bis auf die Schlafplätze unbedeckt. Die Yao bauen Reis, Mais und Opium an. Der Ursprung des Stammes liegt in Zentral-China und sie nutzen noch immer chinesische Symbole in ihrer Schreibsprache. Die Verehrung der Ahnen ist tief in ihrem religiösen Glauben verankert und sie beten heilige Objekte und Geister an. Medizin ist ein fremdes Konzept für sie: bei Geburten, Krankheit und Tod ist ein Hexendoktor anwesend, der heiligen Gesänge und Rituale durchführt. Die Yao haben eine liberale Einstellung, was Sex angeht. Junge Menschen können offen Sex haben, eine Hochzeit wird nicht vorausgesetzt. Frauen können von einem Mann zum anderen gehen und sind bei den Eltern beider Partner willkommen. Uneheliche Kinder werden ohne Vorurteile in die Familie aufgenommen. Allerdings finden traditionelle Hochzeiten statt und die Familie der Frau zahlt eine Mitgift an den Bräutigam. Es leben ungefähr 40,000 Yao in Thailand in 100 Dörfern, die fast alle in der Chiang Rai-Gegend liegen.

 

Die Meo (Hmong, Miao oder Maew) sind Animisten. Ihre Wurzeln liegen in Südchina. Sie sind der zweitgrößte Stamm in Thailand mit ungefähr 124,000 Menschen in ca. 150 Dörfern. Die Meo leben meist in bergigen Gegenden und Plateaus über 1000m. Es gibt schwarze, gestreifte und blumige Meo; sie sind an der Farbe/dem Hauptmuster ihrer Kleidung zu unterscheiden. Diese drei Gruppen sprechen die gleiche Sprache und verstehen sich gut. Ihre Kleidung besteht aus einfachen schwarzen Jacken, weiten schwarzen oder indigofarbene Hosen mit gestreiften Bünden oder indigo Röcken. Sie tragen dazu viel Schmuck. Die Frauen tragen ihr Haar meist hochgesteckt. Sie sind berühmt für ihre Silberkunst und Weberei. Ein erkennbares Merkmal sind ihre hohlen Silberarmbänder, von denen sie oft mindestens drei tragen. Sie sind, ohne Übertreibung, Genies mit Nadel und Faden. Sieht man ihre Stickereien, fühlt man sofort den Drang, etwas zu kaufen. Die Meo-Frauen sind für die meiste Arbeit zuständig und gehen auf die Jagd, während die Menschen im Dorf entspannen. Viele rauchen dazu Opium. Polygamie ist hier Gang und Gebe und ihre Haltung gegenüber Sex ist mit der der Yao vergleichbar. Die Meo bauen Reis, Mais und Opium an.

 

Die Lahu (Musoe) stammen ursprünglich aus Tibet und der chinesischen Provinz Yunnan. 73,000 Lahu leben in ca. 160 Dörfern, hauptsächlich in dem Dreieck Chiang Mai, Chiang Rai und Mee Hong Son. Ihre Bambus-Häuser sind einfach und bestehen aus nur einem Zimmer. Sechs bis neun Stangen tragen das Gewicht der Wände und des Daches. In der Mitte befindet sich ein offenes Feuer zum Kochen und Heizen. Im Unterschied zu den Meo und Yao, arbeiten die Lahu Männer viele Stunden auf dem Feld, wo sie die gleichen Gewächse anbauen wie die anderen zwei Stämme. Die Frauen helfen auf dem Feld, sind aber meistens mit dem Aufziehen der Kinder beschäftigt. Wie die anderen Stämme sind auch die Lahu Spezialisten im Weben und Sticken. Von jungen Mädchen wird erwartet, dass sie zur Hochzeit ihre eigene Kleidung und die ihres Bräutigams herstellen. Die Lahu-Männer sind geschickt im Herstellen von Alltags- und Landwirtschaftsgegenständen. Sie stellen auch wunderschönen Schmuck her. Die Frauen der Lahu tragen schwarze und rote Jacken und enge Röcke. Die Männer tragen weite hellgrüne oder blau-grüne Hosen. Auch in diesem Stamm gibt es verschiedene Untergruppen, die man an der dominanten Farbe ihrer Kleidung zu unterscheiden sind: rot, weiß, gelb oder schwarz. Bei Besuchern sind die wunderschönen, bunten Schultertaschen sehr beliebt. Die Lahu sind Christen und Animisten.

 

Die Akha (I-kaw or Igor) kommen ursprünglich aus der chinesischen Provinz Yunnan und leben in Pfahlbauten in Thailand, Laos, Myanmar und Südchina. Ihr Stamm zählt ungefähr 48,500 Menschen, die sich auf 94 Dörfer verteilen. Die Häuser stehen häufig auf Hügeln und weit vom Wasser entfernt. Um Wasser zu sammeln, müssen sie die bergigen Regionen verlassen. Ihre Häuser sind wie die der Yao und Meo gebaut, mit dem Unterschied, dass sie einen erhöhten Holzfußboden haben. In jedem Haus gibt es einen abgetrennten Bereich für Männer und Frauen. Die Akha sind berühmt für ihre Pfeifen (von denen sie sich nicht trennen können), ihre spitze Kopfbedeckung und eine Art Robe, die sie auf dem nackten Körper tragen. Ihre Ketten sind flach und schwer, meist mit einer großen, runden Silberscheibe in der Mitte. An ihren Kopfbedeckungen tragen sie meist eine Traube von Münzen. Auch die Akha sind gute Weber. Sie folgen dem animistischen Glauben und verehren ihre Vorfahren. Jedes Akha-Dorf hat ein Tor mit geschnitzten Holzpuppen, die die bösen Geister fernhalten sollen. Die Akha werden im Allgemeinen als der Primitivste aller Bergstämme angesehen. Sie können weder lesen noch schreiben und zeigen kein Interesse daran, es zu lernen. Sie bauen Opium oft für den Eigenbedarf an.  

 

Die Lisu (Lisaw) sind ein kleiner Stamm von rund 38,000 Menschen, verteilt auf 80 Dörfer.

Ihre Vorfahrens stammen aus Tibet. Sie bauen ihre Häuser auf Hügeln, die von weiteren Hügeln umgeben sind, um einen günstigen Aussichtspunkt über mögliche Feinde zu haben. Schweine-, Hühner- und andere Ställe sind an die Häuser gebaut. Ein erkennbares Merkmal eines Lisu-Dorfes ist das Netzwerk von Wasserrohren aus Bambus, die häufig eine weit entfernte Quelle mit dem Dorf verbinden.  Die Lisu bauen Reis, Mais und viel Mohn an. Die Lis-Männer nutzen allerdings weit weniger Opium als die Meo, bei denen die Abhängigkeitsraten hoch sind. Die Frauen tragen schwarze Turbane und lange, bunte Tuniken über ihre Hosen. Schwerer Silberschmuck macht das Outfit komplett. Die Männer stehen was Mode angeht nicht im Schatten der Frauen: auch sie tragen bunte Kleidung und viel Schmuck. Viele Männer tragen einen Ohrring. Die Frauen haben es in der Lisu-Gesellschaft nicht leicht und werden oft kaum besser behandelt als Sklaven. Ihre Hochzeiten sind Anlass zu großen Feierlichkeiten, aber danach hört der Spaß auf. Es wird von ihnen erwartet, dass sie hart arbeiten, sich nur um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern und sich nicht beschweren. Sex vor der Ehe ist normal, genauso wie das Recht, sich seinen eigenen Partner auszusuchen. 

Wrong entry
Bitte gib eine gültige E-Mail Adresse ein
Email already exists
The entered email address already exists.
Please enter a different email address to subscribe to the newsletter.
Leider ist etwas schief gelaufen.
Leider ist etwas schief gelaufen, wir entschuldigen uns. Bitte versuche, die Seite erneut zu laden.
Success

Du hast dich erfolgreich für den Newsletter registriert!

Newsletter (englischsprachig) abonnieren

Abonnieren